Cord Garben - Auf die Finger geschaut

Cord Garben

Auf die Finger geschaut

Von der Werktreue großer Pianisten
248 Seiten / brosch. Euro 22,- (D) / Euro 24,- (A)
ISBN 978-3-932976-56-8

„Obwohl es sich bei der vorliegenden Sammlung von Beobachtungen um kein im engeren Sinn wissenschaftliches Werk handelt, dürfte selbst der Kenner einige Überraschungen erleben. Der Liebhaber aber wird durch eine Fülle von Details, die hoch komprimiert oder auch im Plauderton präsentiert werden, seine Kenntnisse mehren und sich dem Kosmos der klassischen Klaviermusik weiter annähern. Einigen abstrusen Paukenschlägen berühmter Tastenmeister war übrigens nur mit Humor beizukommen. Half der nicht, erfolgte als letztes Mittel der Griff zur Waffe Ironie. Sie erweist sich stets als das wirksamste Werkzeug, krasse künstlerische Sünden erträglich zu machen. Dabei ist darauf hinzuweisen, dass eine in heutiger Sicht „verwerfliche“ Spielweise noch vor Jahrzehnten durchaus das Nonplusultra hat bedeuten können. War nicht Ferruccio Busoni einst der Meister aller Klassen? Heute schmunzeln wir über seine damaligen „Wahrheiten“.“
Cord Garben

Der Autor, selbst Pianist und Liedbegleiter, der fast zwei Jahrzehnte als Produzent für die Deutsche Grammophon arbeitete und dort beinahe ebenso lange den Pianisten Arturo Benedetti Michelangeli betreute, geht in diesem Buch der Frage nach, wie die berühmtesten Pianisten mit dem Notentext umgehen. Dabei deckt er spannungsreich auf, dass die Werktreue der Künstler oftmals nur so weit reicht, wie ihre eigenen „Kreise“ aus technischer Machbarkeit und Intuition nicht gestört werden.

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